Herzbube Daniel und wie der Platz auf der Warteliste die Familie herausfordert

Posted: November 24, 2019 by Pflegeflow

Vor einiger Zeit hatte ich Euch schon einmal von Daniel berichtet.

(Hier findet ihr den „alten“ aber immer noch wichtigen Beitrag.)

Daniel kam 2017 als gesundes Baby zur Welt.

10 Monate später dann die Diagnose. Ein unheilbarer Herzfehler.

Seit seiner großen Not-Operation lebt er nun in der Klinik.

Dieser Tag war im Oktober 2018.

Daniel würde ohne seine 100 kg schwere Herzunterstützungsmaschine, einem 2 Meter Schlauch und 20 Minuten Akku, die erlauben, 20 Minuten das Zimmer verlassen zu können nicht überleben.

Seine Eltern warten nun schon über 400 Tage auf den ersehnten Anruf.

Auf den Anruf mit den Worten . „Wir haben ein Herz für Daniel“

Seine Mutter ist jeden Tag bei ihm, sie wohnt nicht mehr zu Hause sondern verbirgt jeden Tag mit Daniel in der Klinik und schläft Nachts in einem benachbarten Zimmer, welches extra für Eltern zur Verfügung gestellt wird.

Ihren Job kann sie nicht mehr ausüben.

Daniels Papa kommt jeden Tag nach der Arbeit in die Klinik, um Zeit mit Daniel und seiner Mutter verbringen zu können.

Die Krankenkasse unterstützt die Familie nicht.

Es gibt kein Pflegegeld da die Pflege von Daniel ja die Pflegekräfte übernehmen könnten.

(So ein Schwachsinn, wer Pflegekraft ist oder schon mit Kind im Krankenhaus war der weiss, das Eltern bei so kleinen Kindern absolut erforderlich sind! Keine Pflegekraft kann einen 2 jährigen den ganzen Tag betreuen und schon gar nicht, wenn man ein Kind an einem sogenannten Berlin Heart hat. Fahrtkosten für den Vater von Daniel gibt es auch keine, obwohl es 180 Kilometer pro Tag sind.)

Diese ganze Situation ist eine große Herausforderung für die ganze Familie.

Neben der psychischen Belastung, der Warterei auf den ersehnten Anruf kommt die finanzielle Ungewissheit dazu.

Wie kann wird es noch bis zum Anruf dauern?

Wie lang bleibt die Familie danach noch in der Klinik?

Wie lang kann der Papa die ganze Situation als Alleinverdiener noch tragen?

Aus diesem Grund gibt es ein Spendenkonto.

Jeder Euro zählt und kann der Familie weiterhelfen, Daniel das Familienleben in einem Krankenhaus so schön und so „normal“ wie möglich gestalten zu können.

Und selbst wenn ihr nicht spenden könnt, könnt ihr helfen, Daniels Geschichte zu teilen!

Ihr findet Daniel und seine Geschichte mit täglichen Updates auf Instagram unter herzbubedaniel

Mit einem Klick auf das Bild kommt ihr zum Spendenaufruf:

Spendenaufruf für Daniel

Ich danke Euch sehr !!

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